Die unterschiedliche Wahrnehmung von Schüssen

Ich sitze gerade mitten im Odenwald – naja, so mitten drin auch nicht.
Genieße auf dem Balkon den Ausblick Richtung Westen und die Farben des Sonnenuntergangs. Lausche den Klängen von Benjamin Herman und genieße ein leckeres – für einen Hessen sehr untypisches – Hefeweizen.
Dann ein Schuss – hier in dieser Idylle ist mein erster Gedanke: verdammt, warum kenn’ ich den Jäger nicht (ich liebe Wild). Denke dann über wahrgenommene Schüsse nach: in Städten läuft mir bei sowas nur ein eiskalter Schauer über den Rücken. Dann schaue ich wieder auf und geniesse wieder den friedlichen Anblick mit ‘nem Soundtrack, den kein Dolby oder thcTHX wiedergeben kann.

Ein 2. Schuss – sollte ich vielleicht nicht wirklich versuchen, den Jäger/Förster kennen zu lernen?!? Oder mich für das Wild freuen?!?!

Wie als Bestätigung des Lebens höre ich von der anderen Seite des Waldes einen Hirsch röhren (sehr imposantes Geräusch im übrigen).

Egal wo ich sein werde und dieses Geräusch höre; es ist Teil von unsere Gesellschaft – aber irgendwo sind wir falsch abgebogen.

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