
Letztes Wochenende gab’s beim Guardian das Konzert als kostenlosen Download – hier gibt’s es immer noch

Letztes Wochenende gab’s beim Guardian das Konzert als kostenlosen Download – hier gibt’s es immer noch
Nach dem der letzte Lauscherangriff etwas ruhiger/geringer daher kam, folgt diese Woche ein leichter Sturm.
Von housig groovets zu rockabillyty um boombasstisch zu ende.
Kreidler – Mosaik
Die neun Tracks pflegen ein subtiles Grooveverständnis, das sich schleichend im Ohr festsetzt und von dort unwiderstehlich in Beine und Po abstrahlt…
Den Großteil seines Reizes bezieht das Album aus dem Klangtüftlertum, das Kreidler seit jeher auszeichnete. Die Sounds sind detailreich ausgearbeitet, die Kompositionen geben sich extrem vielschichtig, überfordern aber zu keinem Zeitpunkt. Das gilt besonders für den Rhythmusbereich als gleichermaßen tragendes wie treibendes Element.
Miss Platnum – Sweetest Hangover
Um’s kurz zu machen: ein heiden Spaß für wackelnde Popos auf dem Bürostuhl oder der Tanzfläche.
Eine kraft- und lebensvollen Interpretin braucht kontrastreiches musikalisches Beiwerk. Dafür sorgen gleichermaßen Miss Platnums Produzententeam The Krauts und die grandiosen serbischen Blasmusiker um Boban und Marko Markovic. Eine Gratwanderung zwischen Folklore, Pop und Club? Für diese Herren offenbar ein Klacks.
Brian Setzer Orchestra – Songs from Lonely Avenue
Mädels: Kramt euren Pettycoat raus
Jungs: Fönt euch ‘ne Tolle
Ist zwar nicht sein bestes Album, aber ich habe sofort Lust meinen Hotrod aus der Garage rauszuholen und Rock-n-Roll zu tanzen.
Hudson Mohwake – Butter
Spielerischer geht nimmer (zumindest kaum noch), Ich denke, so würde es klingen, wenn Squarepusher, Jimi Tenor, Earl Zinger und Ken Ishi eine CD aufnehmen würden.
… die einen Blick auf die Digitalanzeige oder Spurrillen überflüssig machen, ansonsten rauscht “Butter” bei aller Abwechslung über knapp 50 Minuten dahin – oder besser: stampft sich in das Gehör und stiehlt der Skiptaste ihren Nutzen.
Fuck Buttons – Tarot Sport
Diese Jungs in Kategorien zu zwängen, wäre ohne Erfolg gekrönt – aber um so mehr geniesse ich diese Zwanglosigkeit der Beats und Bässe (manche nennen es Noise)
Und da es ihr 2. Album ist, werde ich mal gleich ihr erstes besorgen.
Die Album-Version quirled satte 10 Minuten ….
Die Tracklist ist der Hammer:
Welcome to My World
Toto – Prologue (from the Dune OST)
Vangelis – Prologue and Main Titles (from the Bladerunner OST)
The voice of Vrillon
The Beatles – A Day In the Life
Doris Stokes – Welcome to My World
Jeff Buckley – Hallelujah (Live at L’Olympia)
Rapture
Burial – Endorphin
Imogen Heap – Hallelujah
Jeff Buckley – Hallelujah (live at Sin-Ă©)
Burial – Untitled (both tracks from Burial, and opening track from Untrue)
Jeff Buckley – vocal sample
Skream – Midnight Request Line
Where Is Diana’s Home
Bloc Party – Where Is Home (Burial Remix)
Sabres Of Paradise – Haunted Dancefloor
Michael Jackson – Dirty Diana
Princess Diana – Martin Bashir interview
I Dreamt Perfect Union
Vangelis – I Dreamt Music (from the Bladerunner OST)
Barack Obama speech – March 18 2008, Philadelphia
The Orb – Toxygene (live)
George W. Bush – vocal samples
Ball Of Colour
Skream – Colourful
The Temptations – Ball of Confusion (That’s What The World Is Today)
George W. Bush – vocal samples (more…)
Die letzte Woche bin ich über ein paar neue CDs gestolpert, die mir richtig gut ins Ohr gingen.
Die Goldenen Zitronen – Die Entstehung der Nacht
Punk und Krautrock vermischt – nicht um sonst musste ich an Knarf Rellöm denken.
Der Punkgedanke Widerspruch manifestiert sich akustisch in einer überraschend technoiden Produktionsweise, die Klavier und Flöten viel Raum spendiert.
Analoge Klangmaschinen emulieren einen digitalen und kalten Minimal-Sound.
Zoey Van Goey – The Cage Was Unlocked All Along
Frischer Indie-Folk-Pop…
Gleichermaßen geheimnisvoll und leichtfüßig wirken die Lieder dieser jungen Combo, zu denen man sich am besten auf den Rücken legt und die Wolken beim Vorbeiziehen beobachtet. Vom Boden aus – oder direkt aus der fliegenden Badewanne.
Die letzte Woche bin ich über ein paar neue CDs gestolpert, die mir richtig gut ins Ohr gingen
Kaito – Trust
Kaito hat mit Trust ein Album mit sehr klassischem Trance-House auf Kompakt produziert. Ist ja normalerweise nicht mein Ding, aber Hiroshi Watanabe hat’s geschafft, dass ich mich beim Hören wohlfühle.
…während man wattegebettet in einem Ganzkörperkondom aus Schall und Schmalz durch eine Milch-und-Honig-Landschaft wackelt. Trance-House als sonisches Paradies, als Zustand verordneter Dauereuphorie.
http://www.myspace.com/hiroshiwatanabemusic
Charlie Winston – Hobo
Sehr frischer Mix aus Soul,Pop, Folk und Swing – so was mag ich.
Dass er obendrein mit einer Stimme gesegnet ist, für die das Wort “Schmelz” eigens erfunden wurde, setzt dem nur noch die Krone auf. Winston klingt so inbrünstig soulig, als wäre mit ihm der der vierte Christian am Start.
http://www.myspace.com/charliewinston
Spyra – January in June
Dieses Album überkam mich wie nie Wucht – Jazz, Ambient, Electro, Rock und das ganze in einem Arrangement gekleidet, welches mich stark an die großen Klassiker erinnert.
Spyra macht sich um unsere imaginären Fähigkeiten Sorgen und setzt uns hier ein Album vor, zu dem es sich hervorragend Gedankenschweifen lässt
Chromeo – DJ Kicks
Die Serie DJ Kicks ist um einen wichtigen Teil gewachsen – Funk und Disko der Nordamerikaner Chromeo.
Hier treffen sich jede Menge 70er und 80er – und auch Italo Disko. Ist bestimmt nicht jedermanns Sache – aber auf jedenfall meine.
Erlend Oye, Kruder & Dorfmeister, Playgroup, Tiga, Hot Chip – sie alle haben die legendäre “DJ-Kicks” Compilationreihe auf !K7 gemixt.
Nun, nach zweijähriger Pause kommt eine neue Ausgabe. Diesmal durfte das Montrealer Duo Chromeo ran. Und klar präsentieren auch diese einige rare Schätze aus ihrem Muskfundus
http://www.myspace.com/chromeo
Und auf !K7 könnt ihr das komplette Album anhören.

Das “neue” (Release 28.08.09 – ging da wohl an mir vorbei) Live-Album von Manu Chao ist da!
Spätestens seit seinem Album Clandestino (’98) – Bongo Bongo, Welcome to Tijuana, um nur 2 der Tracks zu nennen – sollte er allen bekannt sein: der südamerikanischste Sound ever für ‘nen Europäer
Und nun gibt es dieses Live-Album von ihm: “Baionarena”
2 CDs voller Reggae meets Ska meets Pop meets Chanson – me so lovin’ it.
Zu den Liveacts, die man unbedingt mal erlebt haben muss, gehört Manu Chao. Was der quirlige Hispanofranzose mit seiner Begleitband Radio Bemba auf der Bühne veranstaltet, ist der reine Wahnsinn. Rhythmisch, mitreißend, eine Augenweide für Ohren und Augen, dazu auch noch politisch engagiert.
(thx 2 laut: 4/5)
Und erstens ist bei dem “Paket” (so sollte man es nennen) nicht nur eine DVD dabei, sondern (more…)
Habe seit gestern das neue MSTRKRFT Album “Fist of God” – und ich muss sagen: schön, dass heute Freitag ist
MSTRKRFT verstehen es par excellence, Death Metal-gleiche Gitarrenriffs in stringente, elektronische 4/4-Takte zu binden, druckvolle Beats aus den Drum Machines zu saugen, Synthesizer bis zur Bewusstlosigkeit zu würgen und das Ganze mit der nötigen Portion Noise zu kitzeln.
(thx 2 laut)
Wieder in Ihrem bekannten Stil klotzen die Jungs aus Kanada mit einigen phatten New-Rave (new French-House) Tracks. Obwohl manche Lieder leider doch ein wenig schwächeln, sobald sie zusehr in die Pop-Richtung abschweifen – finde ich, oder?.
Tracklist:
1. It Ain’t Love (feat. Lil’ Mo)
2. 1,000 Cigarettes
3. Bounce (feat. N.O.R.E. & Isis)
4. Vuvuvu
(more…)
(thx 2 kfmw)
This is real Jah-Sound.
Hier das Album.
15 Artists / 15 Tracks
01 – Sonde – Digital sun.mp3
02 – Radikal Guru – Solaris dub.mp3
03 – Ackboo – Tatooine.mp3
04 – Panda Dub – Cosmik Foundation.mp3
05 – Idren Reality – Satellite empire.mp3
06 – Dawa HiFi – Dangerous (Skywalker mix).mp3
07 – Ekss – Apollo.mp3
08 – The Dub Machinist & I-Tist – Nebulus.mp3
09 – Double Doctor – War o clock.mp3
10 – King Simeon – Forbidden planet.mp3
11 – Dr Justice – Cosmos skankin’ Verse II.mp3
12 – InaDubState – Black hole.mp3
13 – Redi – Rebel intruders.mp3
14 – U-Stone – L’Ă©norme machine.mp3
15 – OnDubGround – Justice.mp3
Das am 14. September veröffentlichte Album “Draw the Line” von David Gray gibt es bei 3voor12 als Albumstream zum Vorhören.

Ich finde, es reiht sich wunderbar in seine Alben ein.
David Gray bei Billboard.com:
“Draw The Line” was written and recorded while Gray was without a record label, something that he also says worked to his advantage. “Just like with “White Ladder,” which was a different set of circumstances, this one I made out of contract. Every little tiny detail, I feel strong about it all. I feel completely bulletproof with this. I think it shines the light on facets of me as a performer, a writer and a singer that I haven’t perhaps illuminated as brightly enough for a long time.”
“This has been a phenomenally creative period for me,” he adds. “I’ve produced a huge amount of material and this is just one lot of it.”
Elektro-Banger-Style … Vor lauter Vorfreude push ich freudigst mal den Link zu Ihrem Albumstream ihres neuen Albums rein, ohne vorgehört zu haben (ich hoffe, die Jungs enttäuschen mich nicht).

Tracklist:
1. Gax
2. Kontact Me
3. Starter <--- als Download hier
4. Jeffer
5. Transmission
6. Nerve
7. Trooper
8. Drummer
9. Sweet Light
10. Rozz Box
11. Nott
12. Heart Attack
(thx 2 testspiel)