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Lauscherangriff 25.10.09 – ganz persönliche CD-Empfehlungen

Sunday, October 25th, 2009

Nach dem der letzte Lauscherangriff etwas ruhiger/geringer daher kam, folgt diese Woche ein leichter Sturm.

Von housig groovets zu rockabillyty um boombasstisch zu ende.

Kreidler – Mosaik

Die neun Tracks pflegen ein subtiles Grooveverständnis, das sich schleichend im Ohr festsetzt und von dort unwiderstehlich in Beine und Po abstrahlt…
Den Großteil seines Reizes bezieht das Album aus dem Klangtüftlertum, das Kreidler seit jeher auszeichnete. Die Sounds sind detailreich ausgearbeitet, die Kompositionen geben sich extrem vielschichtig, überfordern aber zu keinem Zeitpunkt. Das gilt besonders für den Rhythmusbereich als gleichermaßen tragendes wie treibendes Element.

Miss Platnum – Sweetest Hangover

Um’s kurz zu machen: ein heiden Spaß für wackelnde Popos auf dem Bürostuhl oder der Tanzfläche.

Eine kraft- und lebensvollen Interpretin braucht kontrastreiches musikalisches Beiwerk. Dafür sorgen gleichermaßen Miss Platnums Produzententeam The Krauts und die grandiosen serbischen Blasmusiker um Boban und Marko Markovic. Eine Gratwanderung zwischen Folklore, Pop und Club? Für diese Herren offenbar ein Klacks.

Brian Setzer Orchestra – Songs from Lonely Avenue

Mädels: Kramt euren Pettycoat raus
Jungs: Fönt euch ‘ne Tolle

Ist zwar nicht sein bestes Album, aber ich habe sofort Lust meinen Hotrod aus der Garage rauszuholen und Rock-n-Roll zu tanzen.

Hudson Mohwake – Butter

Spielerischer geht nimmer (zumindest kaum noch), Ich denke, so würde es klingen, wenn Squarepusher, Jimi Tenor, Earl Zinger und Ken Ishi eine CD aufnehmen würden.

… die einen Blick auf die Digitalanzeige oder Spurrillen überflüssig machen, ansonsten rauscht “Butter” bei aller Abwechslung über knapp 50 Minuten dahin – oder besser: stampft sich in das Gehör und stiehlt der Skiptaste ihren Nutzen.

Fuck Buttons – Tarot Sport

Diese Jungs in Kategorien zu zwängen, wäre ohne Erfolg gekrönt – aber um so mehr geniesse ich diese Zwanglosigkeit der Beats und Bässe (manche nennen es Noise)

Und da es ihr 2. Album ist, werde ich mal gleich ihr erstes besorgen.

Die Album-Version quirled satte 10 Minuten ….

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Lauscherangriff 18.10.09 – ganz persönliche CD-Empfehlungen

Sunday, October 18th, 2009

Die letzte Woche bin ich über ein paar neue CDs gestolpert, die mir richtig gut ins Ohr gingen.

Die Goldenen Zitronen – Die Entstehung der Nacht

Punk und Krautrock vermischt – nicht um sonst musste ich an Knarf Rellöm denken.

Der Punkgedanke Widerspruch manifestiert sich akustisch in einer überraschend technoiden Produktionsweise, die Klavier und Flöten viel Raum spendiert.
Analoge Klangmaschinen emulieren einen digitalen und kalten Minimal-Sound.


Zoey Van Goey – The Cage Was Unlocked All Along

Frischer Indie-Folk-Pop…

Gleichermaßen geheimnisvoll und leichtfüßig wirken die Lieder dieser jungen Combo, zu denen man sich am besten auf den Rücken legt und die Wolken beim Vorbeiziehen beobachtet. Vom Boden aus – oder direkt aus der fliegenden Badewanne.

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Lauscherangriff 11.10.09 – ganz persönliche CD-Empfehlungen

Sunday, October 11th, 2009

Die letzte Woche bin ich über ein paar neue CDs gestolpert, die mir richtig gut ins Ohr gingen

Kaito – Trust

Kaito hat mit Trust ein Album mit sehr klassischem Trance-House auf Kompakt produziert. Ist ja normalerweise nicht mein Ding, aber Hiroshi Watanabe hat’s geschafft, dass ich mich beim Hören wohlfühle.

…während man wattegebettet in einem Ganzkörperkondom aus Schall und Schmalz durch eine Milch-und-Honig-Landschaft wackelt. Trance-House als sonisches Paradies, als Zustand verordneter Dauereuphorie.

http://www.myspace.com/hiroshiwatanabemusic

Charlie Winston – Hobo

Sehr frischer Mix aus Soul,Pop, Folk und Swing – so was mag ich.

Dass er obendrein mit einer Stimme gesegnet ist, für die das Wort “Schmelz” eigens erfunden wurde, setzt dem nur noch die Krone auf. Winston klingt so inbrünstig soulig, als wäre mit ihm der der vierte Christian am Start.

http://www.myspace.com/charliewinston

Spyra – January in June

Dieses Album überkam mich wie nie Wucht – Jazz, Ambient, Electro, Rock und das ganze in einem Arrangement gekleidet, welches mich stark an die großen Klassiker erinnert.

Spyra macht sich um unsere imaginären Fähigkeiten Sorgen und setzt uns hier ein Album vor, zu dem es sich hervorragend Gedankenschweifen lässt


http://www.myspace.com/spyra

Chromeo – DJ Kicks

Die Serie DJ Kicks ist um einen wichtigen Teil gewachsen – Funk und Disko der Nordamerikaner Chromeo.

Hier treffen sich jede Menge 70er und 80er – und auch Italo Disko. Ist bestimmt nicht jedermanns Sache – aber auf jedenfall meine.

Erlend Oye, Kruder & Dorfmeister, Playgroup, Tiga, Hot Chip – sie alle haben die legendäre “DJ-Kicks” Compilationreihe auf !K7 gemixt.
Nun, nach zweijähriger Pause kommt eine neue Ausgabe. Diesmal durfte das Montrealer Duo Chromeo ran. Und klar präsentieren auch diese einige rare Schätze aus ihrem Muskfundus

http://www.myspace.com/chromeo

Und auf !K7 könnt ihr das komplette Album anhören.

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O.O: Autechre 12 Stunden live Webcast (28.02.2008)

Friday, October 2nd, 2009

Muss man dem Titel dieses Beitrags noch was hinzufügen – außer: uiuiuiui … (ich bin einfach sprachlos und zieh mir den halben Tag an Musik erstmal runter)

Part 1
Part 2
Part 3
Part 4
Part 5
Part 7
Part 8
Part 9
(thx 2 kfmw: [12:04:21 | mp3 | 192 | 792Mb])

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Manu Chao: Tequila, Sexo, Marijuana! Spaß beiseite – von wegen.

Friday, October 2nd, 2009

Das “neue” (Release 28.08.09 – ging da wohl an mir vorbei) Live-Album von Manu Chao ist da!

Spätestens seit seinem Album Clandestino (’98) – Bongo Bongo, Welcome to Tijuana, um nur 2 der Tracks zu nennen – sollte er allen bekannt sein: der südamerikanischste Sound ever für ‘nen Europäer ;)

Und nun gibt es dieses Live-Album von ihm: “Baionarena”

2 CDs voller Reggae meets Ska meets Pop meets Chanson – me so lovin’ it.

Zu den Liveacts, die man unbedingt mal erlebt haben muss, gehört Manu Chao. Was der quirlige Hispanofranzose mit seiner Begleitband Radio Bemba auf der Bühne veranstaltet, ist der reine Wahnsinn. Rhythmisch, mitreißend, eine Augenweide für Ohren und Augen, dazu auch noch politisch engagiert.

(thx 2 laut: 4/5)

Und erstens ist bei dem “Paket” (so sollte man es nennen) nicht nur eine DVD dabei, sondern (more…)

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Guten Morgen: “Prefab Sprout – Let’s Change The World With Music”

Friday, September 11th, 2009

Mit diesem Album beginnt der Tag doch gleich um einiges angenehmer.

Es sind zwar keine neuen Lieder von Prefab Sprout, sondern von 1992/93, welche aber neu zusammengestellt und abgemixt wurden.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

McAloon versteht es wunderbar, seinen Hang zur theatralischen Melodik und Lieblichkeit in getragenen Liedern auszuleben und bei aller Süße nicht in die Kitsch-oder Pomp-Falle zu treten. Man kann diese Platte durchaus als wunderlich bezeichnen, vielleicht gar als anachronistisch. McAloon schwimmt nicht mit auf der derzeitigen 80’s/90’s-Retro-Welle, er schwebt vielmehr irgendwie weltfern darüber.

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Coole Musik mit ‘nem noch cooleren Video (Bats for lashes – What’s a girl to do)

Monday, September 7th, 2009

Was braucht man mehr als eine tolle Frau mit einer tollen Stimme und spitzen Musik: für ‘nen Video auf jedenfall noch BMX-Biker die hinter ihr herfahren und Tiermasken tragen – Lost Highway meets Empire.

Ich find’s verdammt lässig.

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Mix: Sonntagsmorgens-Sonnenaufgangs-Musik nach ‘ner tollen Partynacht.

Saturday, September 5th, 2009

Kollektiv Turmstraße haben einen schicken Live-Mix von ihrem Auftritt im Laguna, Frankfurt/Oder im Netz stehen

Tolle Partynacht, langsam den Sonnenaufgang genießen und Energie tanken …. und dies ist der Soundtrack dazu.

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Jan Garbarek – Dresden

Friday, September 4th, 2009

Jan Garbareks neues Album (Doppel-CD) “Dresden” ist das erste eigene Live-Album in der Karriere des Saxophonisten und Komponisten, die mittlerweile ebenfalls 40 Jahre auf dem Buckel hat.

Es wurde im Alten Schlachthof in Dresden aufgenommen. Das Publikum konnte nicht genug von der hohen Virtuosität und Erfindungsgabe der beteiligten Musiker haben – man spürt es auf den CDs.

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Albumstream: Jamie T. – Kings & Queens

Friday, September 4th, 2009

Habe gerade von mehreren Seiten “Jamie T. – Kings & Queens” ans Herz gelegt bekommen.

Laut.de: “Punk, Folk, Hip Hop, Scharfsinn, Poesie und Rotzigkeit: ein Geniestreich. (5/5)”

Die ersten Eindrücke aus ihrem Albumstream lassen sich hören. Ich glaube Rotzigkeit trifft’s wirklich ganz gut: immer schön springen und den Kopf nicken – aber ausruhen zwischen durch ist auch drin.

Tracklist:

1. 368
2. Hocus Pocus
3. Sticks ‘N’ Stones (more…)

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